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Akzeptanz erneuerbarer Infrastrukturprojekte: Untersuchung lokaler Einflussfaktoren

Akzeptanz erneuerbarer Infrastrukturprojekte: Untersuchung lokaler Einflussfaktoren
Typ:Bachelorarbeit
Datum:sofort
Betreuer:Philipp Staudt

Die Energiewende in Deutschland wird von einer breiten Mehrheit der Bevölkerung getragen. Dennoch gibt es immer wieder Widerstand gegen die Realisierung von Infrastrukturprojekten wie z.B. Windparks oder Übertragungsnetzerweiterungen. Ein möglicher Erklärungsansatz ist das sogenannte NIMBY-Phänomen („not in my backyard“). Anwohner fürchten um fallende Häuserpreise und andere negative Einflüsse auf ihren Alltag. Darüber hinaus haben lokale Investitionen in erneuerbare Energien zwar einen globalen Effekt, der aber in keiner Weise in Relation zur lokalen Beeinträchtigung steht. Ziel dieser Arbeit ist die Analyse der Änderung der Akzeptanz von Infrastrukturprojekten in der unmittelbaren Nachbarschaft bei Berücksichtigung lokaler Faktoren wie z.B. einem sinkenden lokalen Strompreis.

Formale Anforderungen:
Die Arbeit kann auf Deutsch oder Englisch verfasst werden. Interesse an wirtschaftswissenschaftlichen Fragestellungen wird vorausgesetzt, Kenntnisse zur statistischen Datenanalyse sind gerne gesehen, aber nicht zwingend erforderlich.

Relevante Literatur:
Kraeusel, J., & Möst, D. (2012). Carbon Capture and Storage on its way to large-scale deployment: Social acceptance and willingness to pay in Germany. Energy Policy, 49, 642-651.

Strazzera, E., Mura, M., & Contu, D. (2012). Combining choice experiments with psychometric scales to assess the social acceptability of wind energy projects: A latent class approach. Energy Policy, 48, 334-347.

Groothuis, P. A., Groothuis, J. D., & Whitehead, J. C. (2008). Green vs. green: Measuring the compensation required to site electrical generation windmills in a viewshed. Energy Policy, 36(4), 1545-1550.