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Personal Preferences and Wind Power: An Analysis of Conflicting Interests

Personal Preferences and Wind Power: An Analysis of Conflicting Interests
Forschungsthema:Personal Preferences and Wind Power: An Analysis of Conflicting Interests
Typ:Bachelorarbeit, Masterarbeit
Datum:sofort
Betreuer:

Dr. Philipp Staudt

Zusatzfeld:

Die Windkraft ist eine der entscheidenden Technologien in der deutschen Energiewende. Viele Unternehmen haben ihre Strategie auf Windkraft umgestellt und legen ihre fossilen Anlagen still, wie auch die EnBW AG. Der positive Ausblick von Windenergie zeigt sich auch bei den Auktionen zu Einspeisevergütungen, bei denen Windkraft zu niedrigen Förderzahlungen bezuschlagt wird. Der Ausbau der Windenergie in Deutschland ist jedoch zum Erliegen gekommen. Das liegt an einer Vielzahl an Zivilklagen und großem lokalen Widerstand in der Bevölkerung. Dabei spielen zumindest vordergründig eine Vielzahl von Faktoren eine Rolle, von Tierschutz bis zu Häuserwerten. Entgegen diesem Trend ist die grundsätzliche Einstellung der deutschen Bevölkerung zur Energiewende weiterhin positiv. Dieser Widerspruch könnte sich mit dem NIMBY (not-in-my-backyard) Phänomen erklären lassen. Um den langfristigen Erfolg der Windkraft in Deutschland zu ermöglichen, müssen Bedenken ausgeräumt und Kompromisse zwischen Bürgerbegehren und Interessen der Windkraftindustrie und der Politik geschlossen werden. Diese Abschlussarbeit beschäftigt sich daher mit der Untersuchung entsprechender Phänomene. Dabei wird ein konkretes Windausbauprojekt betrachtet und die entsprechenden Stakeholder werden mit Hilfe von semi-strukturierten und strukturierten Interviews befragt, um eine Theorie über ihre zu Grunde liegenden Bedürfnisse zu entwickeln. Daraus soll die Arbeit konkrete politische Empfehlungen ableiten, die einen Ausbau der Windkraft erleichtern können.

Formale Anforderungen:

Die Arbeit kann auf Deutsch oder Englisch verfasst werden. Interesse an wirtschaftswissenschaftlichen und statistischen Methoden wird vorausgesetzt. Programmierfähigkeiten in R und/oder Python sind wünschenswert, aber keine Voraussetzung.

Relevante Literatur:

Wolsink, M. (2000). Wind power and the NIMBY-myth: institutional capacity and the limited significance of public support. Renewable energy, 21(1), 49-64.


Smith, E. R. A. N., & Klick, H. (2007, August). Explaining NIMBY opposition to wind power. In Annual Meeting of the American Political Science Association (pp. 1-19).


Devine-Wright, P. (Ed.). (2014). Renewable Energy and the Public: from NIMBY to Participation. Routledge.