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Der Wert von Flexibilität in einem regionalen Flexibilitätsmarkt aus Sicht eines Flexibilitätsanbieters

Der Wert von Flexibilität in einem regionalen Flexibilitätsmarkt aus Sicht eines Flexibilitätsanbieters
Typ:Masterarbeit
Datum:sofort
Betreuer:

Julian Huber

Hintergrund der Arbeit:

Im Rahmen des Projektes „C/sells – Großflächiges Schaufenster im Solarbogen Süddeutschlands“ http://www.csells.net/ forscht die Uni Kassel zusammen mit über 40 Partnern aus Industrie, Forschung sowie dem öffentlichen Raum an Lösungen für die Gestaltung des Energiesystems der Zukunft. Ein Schwerpunkt liegt dabei in der Erarbeitung eines prototypischen regionalen Flexibilitätsmarktes zur Bereitstellung netzdienlicher Flexibilität auf Verteilnetzebene (sogenannter RegioFlex Markt) sowie dessen modellhafte Implementierung und Erprobung in ausgewählten Teilnetzen des Verteilnetzbetreibers EnergieNetz Mitte in Zusammenarbeit mit der Uni Kassel erfolgt.

 

Thema der Arbeit:

Ein zentraler Aspekt, der bei der Ausgestaltung eines funktionierenden RegioFlex Marktes berücksichtigt werden muss, ist der (monetäre) Wert, den der netzdienliche Einsatz von Flexibilitäten im Verteilnetz für die verschiedenen Akteure aufweist.
Für den Anbieter von Flexibilitäten ist dabei vor allem die Frage zu klären, mit welchen Erlösen er auf dem RegioFlex-Markt rechnen kann. Neben der obligatorischen Deckung der Grenzkosten sind dabei auch Opportunitätskosten durch entgangene Erlöse an den etablierten Energiemärkten einzubeziehen.



Folgende Inhalte sollte die Arbeit mindestens umfassen:

  • Die Systematisierung von Kosten und Opportunitätskosten mit Fokus auf die Interaktion zwischen den verschiedenen Energiemärkten.
  • Erarbeitung von Optimierungsansätzen bzgl. des Entscheidungsproblems der Vermarktung von Flexibilität

Weiterhin denkbar sind:

  • Eine Beispielbetrachtung anhand eines Betreibers flexibler Erzeugungsanlagen.
  • Der Aufgriff der Aggregatorenproblematik: Vorteile und Risiken von Anlagenpooling.

Die Arbeit wird in Zusammenarbeit mit den Projektpartnern Uni Kassel und EAM betreut. Eine thematische Aufteilung oder Vertiefung einzelner Teilaspekte der Arbeit ist denkbar.

 

Anforderungsprofil:

  • Studiengang: Wirtschaftsingenieurwesen, Informationswirtschaft, technische VWL
  • Sehr gutes energietechnisches Grundverständnis
  • Vorkenntnisse im Bereich der Energiewirtschaft wünschenswert
  • Eigenständige Arbeitsweise
  • Interesse an innovativer Forschungsarbeit an der Schnittstelle zwischen
    (Energie-)Technik und -Wirtschaft